St. Nicolaiheim spendet 850,00 Euro an Spendenstark

Spendenstark erhält Spende vom St. Nicolaiheim

St. Nicolaiheim spendet 850,00 Euro an Spendenstark

Spendenstark erhält Spende vom St. Nicolaiheim

Für die Mitarbeiter des St. Nicolaiheims ist eigentlich erst dann wirklich Weihnachten, wenn
sie ihre traditionelle Spende an den Mann gebracht haben. Steht bei ihnen die betriebsinterne
Weihnachtsfeier an, investiert jeder von ihnen 10 Euro in einen großen Topf. Inzwischen ist dieser
Umstand so sehr Teil eines jeden Jahresausklangs, dass sogar diejenigen bezahlen, die gar nicht an
der Feier teilnehmen. Mitarbeiter sprecher Gunnar Dubil ging sogar noch einen Schrittweiter.
"Die Akzeptanz dieser Spende ist uneingeschränkt groß“, sagte Dubil. „Das ist überhaupt keine Frage.“
2450 Euro sind in diesem Jahr so zusammengekommen. Profitieren sollen davon drei Projekte: die
städtische Wunschzettel-Aktion, die Kinder aus sozial benachteiligten Familien bedenkt, die Kieler
Seemannsmission, die gegen soziale Isolierung der Seeleute kämpft, und das Süderbraruper
Pendant zu Kappeln „Spendwert“, nämlich „Spendenstark“. Dubil betonte:„Das Geld bleibt immer in
der Region.“ Aus Süderbrarup war Bürgermeister Friedrich Bennetreu erschienen, um die Spende in
Empfang zu nehmen. „Spendenstark“ ist vor etwas mehr als einem Jahr unter dem Dach des
Kriminalpräventiven Rates der Gemeinde entstanden, und Bennetreu räumte offen ein: „Spendwert in
Kappeln war für uns eine Initialzündung.“ Beide Projekte funktionieren nahezu identisch, beiden ist die
schnelle, unbürokratische Hilfe am wichtigsten. Und auch von „Spendenstark“ haben innerhalb
des ersten Jahres bereits etliche Menschen profitiert. „Wir haben einem jungen Mann den Führerschein,
den er für seine Ausbildung brauchte, bezahlt“, erinnerte sich der Bürgermeister. Eine finanziell weniger
gut gestellte Familie habe eine neue Waschmaschine bekommen, ein anderer die Reparatur seines
Autos, auf das er beruflich an gewiesen ist, Kindern finanziert "Spendenstark“ den Klassenausflug
oder den Mittagstisch in der Schule. Stefan Lenz, Geschäftsführer des Nicolaiheims, hörte das gerne.
„Das ist das,was wir damit bezwecken wollen“, sagte Lenz.„Und wir sind dankbar, dass unsere
Mitarbeiter das genauso sehen.“ Sein Weihnachtswunsch: „Vielleicht finden sich ja noch ein paar mehr
Unternehmen, die unser Beispiel übernehmen.“

Quellenangabe:  sh:z/Schlei Bote.

 
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