Spendenstark Präsentation Spendendosen

Präsentation Spendendosen - Spendenstark

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Der Kriminalpräventive Rat im Amt Süderbrarup hat eine Vielzahl von Projekten auf den Weg gebracht. Neueste Idee: "Stopp dem Diebstahl"

Amt Süderbrarup.Der Kriminalpräventive Rat (KPR) des Amtes Süderbrarup agiert eher im Hintergrund. Aber die Projekte, die grundsätzlich langfristig angelegt sind, haben das Lebensgefühl und das Gesicht des Amtes bereits verändert. Generator und konstanter Stützpfeiler dieser aus 20 Institutionen bestehenden Einrichtung ist Volker Boldt.

Zur Zeit der Gründung des KPR im August 2007 war Boldt Polizist in Süderbrarup. "Dieser Beruf bringt es leider mit sich, dass wir immer erst dann gerufen werden, wenn bereits etwas passiert ist - auch im Bereich der Jugendkriminalität", weiß er. Die Ermittlungsarbeit führe häufig zu Gesprächen mit Eltern, Partnern und Institutionen wie Schule, Jugendpflege und Jugendamt. In diesen Gesprächen stelle man immer wieder fest, dass die Jugendlichen bereits lange vor der Tat auffällig geworden waren und manchmal eine negative Entwicklung vorauszuahnen war. Dieser Umstand habe ihn animiert, dem Amt Süderbrarup die Gründung eines kriminalpräventiven Rates vorzuschlagen.

Seit der Gründung ist Boldt stellvertretender Vorsitzender des KPR. Der Vorsitz ist dem Bürgermeister Süderbrarups vorbehalten - damals Johannes-Peter Henningsen, heute Friedrich Bennetreu, der viele eigene Ideen einbrachte. Parallel startete das erste Projekt "Plan haben". Die Idee ist, Kindern und Jugendlichen, deren Lebenssituation von einer Vielzahl von Problemen bestimmt ist, für ein Jahr eine Patin oder einen Paten an die Seite zu stellen. Bisher wurden elf Patenschaften geschlossen. Einige Patenschaften seien am Tag der Zusammenführung geplatzt, weil die Patenkinder "kalte Füße" bekamen, verrät Boldt. "Ich habe nach wie vor hohen Respekt vor Menschen, die sich darauf einlassen - für die Paten, die Zeit freischaufeln, für die Kinder und die Eltern, die auch viel von sich preisgeben, wenn sie ihre Kinder in die Patenschaft geben", bekennt Boldt. Nach einem Patenüberschuss würden jetzt wieder Paten gesucht, die sich an einem Nachmittag pro Woche ein Jahr lang als verlässliche Partner anbieten.

Eine konzertierte Aktion des KPR war das Problemfeld "Bahnhof Süderbrarup". In einer Umfrage hatten die Bürger sich beklagt, dass sie sich dort nicht mehr sicher fühlen. Örtliche Polizei und Bundespolizei hatten daraufhin ihre Präsenz verstärkt. Doch nach dem Besitzerwechsel ist der Bahnhof kein Sicherheitsthema mehr.

Zur Behandlung von Jugendproblemen wurden auf Initiative des KPR 2008 der "Runde Tisch der Kinder- und Jugendorganisationen" gegründet, der sich noch heute alle vier bis sechs Wochen trifft. Man stellte Gemeinsamkeiten aber auch Konkurrenzsituationen fest - und erarbeitete Lösungen. "Regelmäßig miteinander reden und versuchen, etwas zu bewegen, ist deutlich besser, als immer nur übereinander zu reden", sagt Boldt. Im gleichen Jahr startete die Aktion "Jugend und Alkohol" mit Infoveranstaltungen für Eltern in der Gemeinschaftsschule und Partys mit alkoholfreien Mixgetränken im Jugendzen trum. Leider sei es nicht gelungen, einen Stand mit alkoholfreien Getränken auf dem Brarupmarkt publikumswirksam zu präsentieren, so Boldt. "Aber für dieses Jahr haben wir einen neuen Anlauf geplant", verspricht er. 2009 stellte der KPR das Arbeitsmaterial für "Faustlos" vor. Bis auf einen praktizieren heute alle Kitas des Amtes das Gewaltpräventionsprogramm mit den Handpuppen "Wilder Willi" und "Ruhiger Schneck". Finanziert wurde "Faustlos" dadurch, dass die Mitglieder des Amtsausschusses ein Jahr auf ihr Sitzungsgeld verzichteten.

2010 begann der "Moonlightsport". An jedem zweiten Sonnabend im Monat wird abends in der Süderbraruper Sporthalle "Sport nach Belieben" für 15 bis 30 Jugendliche angeboten. "Wenn Jugendliche Sport machen und sich auspowern, haben sie keine Zeit, Unsinn zu machen", so Boldt. Ein ähnliches Konzept ist für Mohrkirch angedacht. Das Projekt "Schutzhütte", bei dem 2011 Kindern auf dem Schulweg sichere Rückzugsgebiete oder Hilfeleistungen angeboten werden sollten, versandete im Lizenz-Dschungel.

2012 wurde das Projekt "Spendenstark" aus der Taufe gehoben. "Ab sofort kann man nicht nur für Projekte spenden, sondern auch in einen größeren Topf, aus dem Einzelpersonen, bestehende oder neue Projekte unterstützt oder auf den Weg gebracht werden", erklärt Boldt. In vielen Geschäften in Süderbrarup wurden Spardosen aufgestellt, oder Pfandgutscheine können bei Edeka in einen speziellen Kasten eingeworfen werden.

Für dieses Jahr ist das Programm "Stopp dem Diebstahl" geplant, das sich gegen Ladendiebe richtet. Vor allem Senioren sollen über ihre Rolle als bevorzugte Opfer aufgeklärt werden. "Außerdem schwebt mir ein Projekt vor, bei dem Jugendliche einen Nachmittag pro Woche in einem Handwerksbetrieb mitarbeiten können", so Boldt. Erste Gespräche seien auf positive Resonanz bei Handwerksbetrieben gestoßen.

Spendestark, Spenden, Spenden Süderbrarup 

Der Kriminalpräventive Rat im Amt Süderbrarup hat eine Vielzahl von Projekten auf den Weg gebracht. Neueste Idee: "Stopp dem Diebstahl"

Amt Süderbrarup.Der Kriminalpräventive Rat (KPR) des Amtes Süderbrarup agiert eher im Hintergrund. Aber die Projekte, die grundsätzlich langfristig angelegt sind, haben das Lebensgefühl und das Gesicht des Amtes bereits verändert. Generator und konstanter Stützpfeiler dieser aus 20 Institutionen bestehenden Einrichtung ist Volker Boldt.

Zur Zeit der Gründung des KPR im August 2007 war Boldt Polizist in Süderbrarup. "Dieser Beruf bringt es leider mit sich, dass wir immer erst dann gerufen werden, wenn bereits etwas passiert ist - auch im Bereich der Jugendkriminalität", weiß er. Die Ermittlungsarbeit führe häufig zu Gesprächen mit Eltern, Partnern und Institutionen wie Schule, Jugendpflege und Jugendamt. In diesen Gesprächen stelle man immer wieder fest, dass die Jugendlichen bereits lange vor der Tat auffällig geworden waren und manchmal eine negative Entwicklung vorauszuahnen war. Dieser Umstand habe ihn animiert, dem Amt Süderbrarup die Gründung eines kriminalpräventiven Rates vorzuschlagen.

Seit der Gründung ist Boldt stellvertretender Vorsitzender des KPR. Der Vorsitz ist dem Bürgermeister Süderbrarups vorbehalten - damals Johannes-Peter Henningsen, heute Friedrich Bennetreu, der viele eigene Ideen einbrachte. Parallel startete das erste Projekt "Plan haben". Die Idee ist, Kindern und Jugendlichen, deren Lebenssituation von einer Vielzahl von Problemen bestimmt ist, für ein Jahr eine Patin oder einen Paten an die Seite zu stellen. Bisher wurden elf Patenschaften geschlossen. Einige Patenschaften seien am Tag der Zusammenführung geplatzt, weil die Patenkinder "kalte Füße" bekamen, verrät Boldt. "Ich habe nach wie vor hohen Respekt vor Menschen, die sich darauf einlassen - für die Paten, die Zeit freischaufeln, für die Kinder und die Eltern, die auch viel von sich preisgeben, wenn sie ihre Kinder in die Patenschaft geben", bekennt Boldt. Nach einem Patenüberschuss würden jetzt wieder Paten gesucht, die sich an einem Nachmittag pro Woche ein Jahr lang als verlässliche Partner anbieten.

Eine konzertierte Aktion des KPR war das Problemfeld "Bahnhof Süderbrarup". In einer Umfrage hatten die Bürger sich beklagt, dass sie sich dort nicht mehr sicher fühlen. Örtliche Polizei und Bundespolizei hatten daraufhin ihre Präsenz verstärkt. Doch nach dem Besitzerwechsel ist der Bahnhof kein Sicherheitsthema mehr.

Zur Behandlung von Jugendproblemen wurden auf Initiative des KPR 2008 der "Runde Tisch der Kinder- und Jugendorganisationen" gegründet, der sich noch heute alle vier bis sechs Wochen trifft. Man stellte Gemeinsamkeiten aber auch Konkurrenzsituationen fest - und erarbeitete Lösungen. "Regelmäßig miteinander reden und versuchen, etwas zu bewegen, ist deutlich besser, als immer nur übereinander zu reden", sagt Boldt. Im gleichen Jahr startete die Aktion "Jugend und Alkohol" mit Infoveranstaltungen für Eltern in der Gemeinschaftsschule und Partys mit alkoholfreien Mixgetränken im Jugendzen trum. Leider sei es nicht gelungen, einen Stand mit alkoholfreien Getränken auf dem Brarupmarkt publikumswirksam zu präsentieren, so Boldt. "Aber für dieses Jahr haben wir einen neuen Anlauf geplant", verspricht er. 2009 stellte der KPR das Arbeitsmaterial für "Faustlos" vor. Bis auf einen praktizieren heute alle Kitas des Amtes das Gewaltpräventionsprogramm mit den Handpuppen "Wilder Willi" und "Ruhiger Schneck". Finanziert wurde "Faustlos" dadurch, dass die Mitglieder des Amtsausschusses ein Jahr auf ihr Sitzungsgeld verzichteten.

2010 begann der "Moonlightsport". An jedem zweiten Sonnabend im Monat wird abends in der Süderbraruper Sporthalle "Sport nach Belieben" für 15 bis 30 Jugendliche angeboten. "Wenn Jugendliche Sport machen und sich auspowern, haben sie keine Zeit, Unsinn zu machen", so Boldt. Ein ähnliches Konzept ist für Mohrkirch angedacht. Das Projekt "Schutzhütte", bei dem 2011 Kindern auf dem Schulweg sichere Rückzugsgebiete oder Hilfeleistungen angeboten werden sollten, versandete im Lizenz-Dschungel.

2012 wurde das Projekt "Spendenstark" aus der Taufe gehoben. "Ab sofort kann man nicht nur für Projekte spenden, sondern auch in einen größeren Topf, aus dem Einzelpersonen, bestehende oder neue Projekte unterstützt oder auf den Weg gebracht werden", erklärt Boldt. In vielen Geschäften in Süderbrarup wurden Spardosen aufgestellt, oder Pfandgutscheine können bei Edeka in einen speziellen Kasten eingeworfen werden.

Für dieses Jahr ist das Programm "Stopp dem Diebstahl" geplant, das sich gegen Ladendiebe richtet. Vor allem Senioren sollen über ihre Rolle als bevorzugte Opfer aufgeklärt werden. "Außerdem schwebt mir ein Projekt vor, bei dem Jugendliche einen Nachmittag pro Woche in einem Handwerksbetrieb mitarbeiten können", so Boldt. Erste Gespräche seien auf positive Resonanz bei Handwerksbetrieben gestoßen.

 
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